home
steuerinitiative
news
über uns
politik
politblog
medien
kontakt
Donnerstag, 04.Februar 2010 22:06
Jungfreisinnige lehnen teure und unnütze Schulleitungen ab

VON: RES HAUSER



Die Jungfreisinnigen der Stadt Schaffhausen lehnen die am 7. März zur Abstimmung stehenden Schulleitungen klar ab. Zur Ablehnung führen zwei Hauptgründe: einerseits die hohen Kosten von mehr als einer Million Steuerfranken pro Jahr und andererseits ein weiteres, unnötiges Anwachsen des Verwaltungsapparates im Schaffhauser Bildungssystem.




Seit Jahren wird der Personalapparat der Stadt Schaffhausen aufgebläht. Dieser Trend würde mit einer Einführung fortgeführt, denn mit den neuen Schulleitern wird eine neue Ebene geschaffen, die für weitere Bürokratie sorgt. Neu würden die bereits heute administrativ stark belasteten Lehrer mit noch mehr Umfragen, Statistiken und sonstigem überflüssigem Papierkram belästigt. Dabei läuft man Gefahr, dass unsere Lehrer ihren eigentlichen Auftrag, nämlich das Unterrichten, nicht mehr in gewohnter, seriöser Qualität wahrnehmen können.
Das heutige System mit einem Vorsteher pro Schulhaus und dem Stadtschulrat, der als kontrollierendes Organ seitens der Behörden dient, reicht für den Schulbetrieb vollkommen aus.

Die Einführung der Schulleitungen ist viel zu teuer für die Stadt Schaffhausen, denn es werden jährlich wiederkehrende Kosten von mehr als einer Million Franken neu entstehen. Das kann sich die Stadt Schaffhausen in ihrer finanziell angespannten Situation nicht leisten. Der Bildungssektor wurde in den letzten Jahren - genau gleich wie der gesamte Personalapparat - übermässig teurer. Das hat weder den Schülern noch den Steuerzahlern Mehrnutzen gebracht. Den Jungfreisinnigen ist klar, dass eine hohe Ausbildungsqualität extrem wichtig ist – schliesslich ist Bildung unsere einzige Ressource. Aber auch bei der Bildung gilt es, das Geld so auszugeben, dass keine unnötigen und überflüssigen Strukturen geschaffen werden. Geld, das wir für Bildung ausgeben, sollte auch wirklich den Lehrenden und den Lernenden zugute kommen und nicht der dahinter steckenden Verwaltung. Aus Jungfreisinniger Sicht ist es höchst fraglich, ob die Investition in die Schulleitungen die Qualität des Unterrichts erhöhen würde. Wir sind überzeugt, dass die anfallenden wiederkehrenden Kosten in keinem Verhältnis zu einem allfälligen Mehrwert in der Bildungsverwaltung stehen.

Daher haben sich die Jungfreisinnigen ohne Gegenstimme für ein klares NEIN zur Einführung der geleiteten Schulen entschieden.



Links:



Related news:
Jungfreisinnige gegen teure Schulleitungen! - 01-09-10 14:47
Danke an die Schaffhauser Stimmbürger - 09-03-10 13:03
Überparteiliches Komitee gegründet: «Nein zu teuren und bürokratischen Schulleitungen!»  - 28-01-10 14:25


Dateien:



<- Zurück zu: news