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Mittwoch, 01.September 2010 14:47
Jungfreisinnige gegen teure Schulleitungen!

VON: CHRISTIAN MUNDT



Die Jungfreisinnigen des Kantons Schaffhausen lehnen das Vorhaben der Regierung, im ganzen Kanton Schaffhausen flächendeckend Schulleitungen einzuführen, klar ab.




Vor eineinhalb Jahren wurde das neue Schulgesetz mit über 70 % Nein-Stimmen deutlich abgelehnt. Hauptargumente für die Ablehnung waren der bürokratische Wasserkopf und die zu erwartenden zusätzlichen Kosten.

Dieses Frühjahr hat das Stimmvolk der Stadt Schaffhausen, wo knapp die Hälfte der Kantonsbevölkerung wohnt, nach einem intensiven Abstimmungskampf die Einführung geleiteter Schulen ganz klar verworfen! Für die Jungfreisinnigen ist es unverständlich, wie der Regierungsrat diesen klaren Volksentscheid aus der grössten Gemeinde des Kantons ignoriert und sich darüber hinwegsetzt. Ausserdem gibt es im Kanton Schaffhausen viele Kleingemeinden, in denen die Einführung von Schulleitungen jeglicher Vernunft entbehrt. Das Vorgehen des Regierungsrates erinnert an europäische Verhältnisse, wo Vorschriften und Gesetze im weit entfernten Brüsseler Glaspalast kreiert und allen Bürgern aufgedrückt werden. Die Jungfreisinnigen fordern hier mehr Fingerspitzengefühl von der Schaffhauser Regierung.

 

Laut Regierungsrat würden Schulleitungen jährlich Mehrkosten in der Höhe von 2.5 Millionen Franken verursachen. Dies ist wiederum Geld, welches nicht für wichtigere Projekte zur Verfügung steht oder über die Steuern aus dem Portemonnaie dem Bürger geholt wird! Für die Jungfreisinnigen ist klar, dass in der momentanen wirtschaftlichen Situation die Ausgaben der Verwaltung zurückgefahren werden müssen, damit man Gewerbe und Bürger entlasten kann. Eine weitere Erhöhung der Verwaltungsausgaben muss ganz klar abgelehnt werden!

 

Die Jungfreisinnigen des Kantons Schaffhausen wollen intakte, gute Schulen. Die Jungfreisinnigen wollen Schulen, wo Lehrer Bildung vermitteln und nicht Bildungsbürokraten Studien erstellen. Die Jungfreisinnigen setzen sich für einen Kanton ein, wo der Bürger und nicht die Regierung über die Köpfe des Volkes hinweg entscheidet. Die Jungfreisinnigen wollen gute, volksnahe Schulen, die bezahlbar sind.

 

Die Jungfreisinnigen sind für starke Schulen, für das Respektieren von Volksentscheiden und gegen bürokratische Bildungspaläste! Daher muss die Idee von geleiteten Schulen im ganzen Kanton Schaffhausen abgelehnt werden!



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